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Filme

Kleine Tricks

Szenenbild: Stefek, links im Bild, und seine große Schwester Elka sitzen auf einer Bank am Bahnhof

Stefek und seine große Schwester Elka am Bahnhof

Regie:
Andrzej Jakimowski
Land und Erscheinungsjahr:
Polen 2009
Altersfreigabe der FSK:
ab 6 Jahren
Altersempfehlung:
sehenswert ab 8 Jahren
Länge:
96 Minuten
Kinostart:
23. Juli 2009

Der siebenjährige Stefek und seine bereits erwachsene Schwester Elka verstehen sich bestens, auch wenn der Junge ihr mitunter Streiche spielt. Elka glaubt, dass man mit Zinnsoldaten und Münzen das Schicksal beeinflussen kann und bringt diese kleinen Tricks Stefek bei. Aber Tricks alleine reichen nicht. Elka nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand, als sie Italienisch lernt. Sie hofft, so bessere Chancen auf eine Stelle als Sekretärin zu haben. Eines Tages glaubt Stefek, in einem Reisenden auf dem Bahnhof seinen Vater zu erkennen. Als er seiner Schwester davon erzählt, reagiert sie ungehalten. Der Vater hat die Familie vor einigen Jahren verlassen, was Elka ihm nicht verziehen hat. Seitdem kümmert sie sich um den Jungen, während die Mutter tagsüber in einem kleinen Laden arbeitet.

Da kommt Stefek auf die Idee, mit den Tricks seiner Schwester das Schicksal der eigenen Familie zu verändern. Der Vater steigt täglich in der kleinen Stadt um. Fortan setzt Stefek beharrlich alles daran, damit der Vater seinen Anschlusszug verpasst. Er könnte doch, so hofft Stefek, die Zeit bis zur nächsten Zugverbindung dazu nutzen, seine Familie zu besuchen – natürlich freiwillig und ohne das Gefühl einer Verpflichtung. Aus diesem Grund gibt sich der Junge auch nicht als Sohn zu erkennen, obwohl er längst die Aufmerksamkeit des Mannes auf sich gezogen hat. Und tatsächlich gelingt es Stefek einige Tage später, den Vater am Bahnhof aufzuhalten. Weitaus schwieriger gestaltet sich die Aufgabe, ihn zu einem Gang durch die Stadt zu bewegen und alle möglichen Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die ihn davon abhalten könnten, seine Familie zu besuchen. Tricks alleine nutzen da nichts, selbst die Hilfe seiner Schwester und ihres Freundes reichen nicht. Das Schicksal muss es schon besonders gut mit Stefek und seiner Familie meinen, damit sein Traum vielleicht doch in Erfüllung geht.

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